Orkney Stone

Dieses alte Bild von mir habe ich die Tage beim Wühlen auf dem Speicher wiedergefunden, es ist eine Kopie eines anderen Bildes, das ich ihm Rahmen eines Abendkurses erstellt hatte. Mir gefiel die Oberflächenstruktur auf den Muscheln und Steinen so gut, dass ich in meiner damals neu entdeckten Begeisterung für das Arbeiten in Farbe ein zweites malen musste und es anschliessend rahmen liess. Wenn ich es mir jetzt so ansehe, ist das Bild nicht besonders ‚künstlerisch‘ (Spott sei an dieser Stelle erlaubt), aber was soll’s, nicht alle werden eben als vollendete Genies geboren. Ein alter Künstler-Freund hatte mir mal nahegelegt, nichts wegzuwerfen. Es sei wichtig, auf die verschiedenen Entwicklungsstufen zurückblicken zu können und sie als Dokumentation des eigenen Werdegangs zu behalten. Nicht, dass ich mich zu eng daran halte…aber schliesslich hatte ich ja für den Rahmen bezahlt…

Der Stein war eine ‚Entdeckung‘ meines – zu der Zeit – kleinen Sohnes während eines Urlaubs in Orkney. Es war absolut vorhersehbar, dass er darauf bestehen würde, ihn aufzuheben und in überall hin mitzuschleppen. Natürlich wurde er ihm nach einer Weile zu schwer, so dass danach Mama und Papa eingespannt wurden (gut, dass wir das Auto dabei hatten). Der Stein begleitete uns am Ende bis nach Hause zurück, und nach all der Mühe schien es passend, ihn in einem Bild zu verewigen.

Das Medium ist Gouache, mein bevorzugter Farbtyp. Gouache trocknet langsamer als Acrylfarbe, aber schneller als Ölfarbe, ist leicht zu verarbeiten und erlaubt stufenlose Farbübergänge. Dagegen steht, dass sie nicht wasserfest trocknet, dass einige der Pigmente die ständige Bestrahlung mit Sonnenlicht nicht ohne Veränderung überstehen (zumindest damals nicht), und der vergleichsweise hohe Preis. Dafür ist sie vielseitig verwendbar, je nach Wunsch eher wie Aquarellfarbe oder eher wie Acrylfarbe. Ich habe sie seinerzeit viel in der Kalligrafie gebraucht, weil ich so Zugang zu einem breiteren Farbspektrum hatte, als das mit herkömmlicher Tinte oder Tusche möglich war.

Orkney Stone

Orkney Stone – Gouache auf DIN A3 Zeichenpapier

 

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Brüder

Dies ist eine weitere Zeichnung vom vergangenen Dezember. Augenscheinlich hat ein böser Fotograf vor vielleicht fünf oder sechs Jahren für meinen Auftraggeber zwei Fotos seiner Söhne gemacht, die in der Zwischenzeit leider fast vollständig verblasst sind. Weil ein anderes Familienmitglied ihr geliebtes Bild ungern ganz verlieren wollte, wurde ich gebeten, eine Zeichnung zu erstellen. Ein Foto war in einem völlig unbrauchbaren Zustand, da ausser vagen hellen und dunklen Formen nichts mehr zu erkennen war. Aus dem zweiten konnte ich gerade noch die wichtigsten Informationen entnehmen, um das folgende Portrait zu erstellen, sehr zur Erleichterung meines Kunden. Es fehlen meine gewohnten feinen Details, aber ich habe mich dabei an den Stil des Fotos gehalten und denke, das Resultat ist eigentlich ganz passabel geworden.

Brüder, Bleistiftzeichnung

Brüder – Bleistift auf DIN A 3 Aquarellpapier

 

Erinnerungen an glückliche Zeiten

Bei all dem Papierkram, den es in den letzten paar Wochen zu erledigen galt, hatte ich völlig vergessen, dass ich hier noch nicht gezeigt hatte, womit ich mich vor Weihnachten beschäftigt hatte. Das Foto wird der Zeichnung eigentlich nicht richtig gerecht, aber ich habe leider grad nicht die Zeit, es vollständig zu bearbeiten. Ich bin der Empfängerin des Portraits sehr dankbar, dass sie mit der Veröffentlichung einverstanden ist. Es war ein Geschenk, um Schmerz zu lindern und als dauerhafte Erinnerung an glückliche Tage zu dienen. Inzwischen ist mir zu meiner Erleichterung bestätigt worden, dass die Zeichnung ihren Zweck erfüllt.

Erinnerungen an glückliche Zeiten

Erinnerungen an glückliche Zeiten – Bleistift auf DIN A3 Aquarellpapier

Der Dichter

Robert Burns   –   Es ist fast wieder Zeit für die jährlichen Geburtstagsfeierlichkeiten für den schottischen Nationaldichter, es musste also etwas passendes hierher. Dies ist meine Interpretation eines Ölportraits, das Alexander Nasmyth im achtzehnten Jahrhundert von seinem Freund angefertigt hatte. Die Zeichnung war relativ schnell fertig, da die Kopien des Gemäldes, die ich finden konnte, weniger Details hergaben, als mir sonst für meine Portraitzeichnungen lieb ist.

Für diejenigen, die schottische Kultur leben: geniesst Euer Burn’s Night Supper!

Robert Burns

Robert Burns – Bleistift auf feinem A3 Aquarellpapier

Last Post

Last Post

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Nummer 14

Diesmal nichts haariges, sondern ein Gebäude. Für die, die es interessiert – ich habe Bleistifte 5B, 6B und 9B benutzt, sowie einen feinen Druckbleistift, 0,5mm, 2B. Der Untergrund ist der gleiche wie beim letzten Mal, ein kräftiges, aber  glattes Aquarellpapier in DIN A3, damit erziele ich zur Zeit die besten Ergebnisse.

Nummer 14

Nummer 14, Bleistift auf Din A3 Aquarellpapier

Lilly

Hallo, liebe Leser! Euch sind mit Sicherheit meine längeren Zeiten der Abwesenheit aufgefallen, leider wird sich dies auch in der näheren Zukunft noch nicht signifikant ändern, da andere Belange weiterhin meine Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen werden. Ab und zu schaffe ich es aber trotzdem, eine Zeichnung, – wie diese, –  dazwischen zu schieben. Darf ich vorstellen:

Lilly.

Lilly

Lilly. DIN A 3 Aquarellpapier, Graphitbleistifte 2H, HB, 2B, 5B

Keisha

Ich hoffe, Ihr habt den Sprung ins neue Jahr ohne unerwünschte Nebenwirkungen überstanden and seht nun aufregenden 12 Monaten entgegen! Im shadedfaces-Haushalt waren die letzten sechs Monate recht hektisch, was Ihr sicher bereits wegen meiner Abwesenheit vermutet habt. Noch ist nicht alles ausgestanden, aber es wird langsam alles wieder in ruhigere Bahnen gelenkt und ich hoffe, ich habe dann wieder mehr Zeit für meine Kunst- und Hobbyprojekte.

Dies ist Keisha, eine Spanielhündin, die ich kurz vor Weihnachten gezeichnet habe. Die Empfängerin des Portraits hat mir freundlicherweise die Erlaubnis gegeben, hier eine Kopie zu veröffentlichen.

Keisha

Keisha. DIN A3, Bleistift auf glattem Aquarellpapier.

Abendromantik

Diese Zeichnung habe ich vor einigen Wochen fertiggestellt, wollte sie aber erst nach Absprache mit dem Kunden veröffentlichen, da es sich um eine Auftragsarbeit für ein Geschenk zum ersten Hochzeitstag handelte. Für das Zeichnen von Hochzeitsfotos kann ich mich eigentlich nicht besonders begeistern, weil es wegen des Copyrights leicht Unstimmigkeiten geben kann. Erfreulicherweise gehört in diesem Fall das Copyright der Fotos dem Kunden, so dass ich mir keine Sorgen machen brauchte, wem ich mit dieser Arbeit auf die Füsse trete.

Diesmal gibt es keinen langen Roman, es reicht sicher, wenn ich sage, ich habe gerne an dieser Zeichnung gearbeitet. Vielleicht hätten die zur Verfügung gestellten Fotos eine höhere Auflösung haben können, aber so wichtig war es am Ende nicht, denn etwas weniger Detail einzuarbeiten, passte in diesem Fall ganz gut.

Ich habe  das Aquarellpapier benutzt, dass ich auch beim letzten Portrait verwendet habe, sowie eine Reihe verschiedener Bleistifte. Das einzige Problem, das ich hier hatte, sind die grossen dunklen Flächen, die durch den Graphitauftrag glänzend werden. Soweit mir bekannt ist, lässt sich das ausser durch das insgesamte Aufhellen der Arbeit nur durch die Verwendung von Holzkohlestiften oder extra weichen 8B-Bleistiften verhindern. Beide haben jedoch auf dem Papier ein völlig anderes Erscheinungsbild als meine gewöhnlichen Bleistifte, so dass ich dann kein zusammenhängendes Bild zeichnen könnte. Aber Übung macht den Meister, und wer weiss, vielleicht ändere ich meine Meinung im Laufe der nächsten Monate.

Abendromantik

Abendromantik Graphit auf glattem DIN A 3 Aquarellpapier

 

Die Kleinen

Hey!  Ich bitte um Verzeihung für mein langes Schweigen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt meiner Aktivitäten im Garten, um diesen endlich in einen Zustand zu bringen, welcher mir in zukünftigen Jahren reichlich Gelegenheit für Fotografie und Malen von Blumen bieten soll, so dass ich dafür nicht immer die Gärten anderer besuchen muss. Die Arbeiten sind noch nocht abgeschlossen und die Zeichnerei  ist deswegen stark im Hintergrund versunken. Nähkurse mit unerwarteten Hausaufgaben haben dazu ebenfalls beigetragen, sowie die Krankheit eines nahen Verwandten, der nun viel Zeit und Engagement anderer Familienangehöriger benötigt, was wiederum meine Arbeitslast – zum Nachteil des Zeichnens – vermehrt.

Trotz alledem, und trotz nicht vorhandener Werbung in diesem Jahr, gab es einige Aufträge, und wenn mir jemand die Ehre erweist, mich aus dem riesigen Heer der Künstler für eine Arbeit auszuwählen, lehne ich sie ungern ohne triftige Gründe ab.

Die Kleinen

‚Die Kleinen‘. Bleistift auf DIN A3 Aquarellpapier.

Dies ist die Abbildung einer Zeichnung, die ich kürzlich erstellt und ausgeliefert habe. Ich bitte für den Mangel an Qualität des Fotos um Entschuldigung, irgendwann werde ich dies vielleicht mit akzeptablen Resultaten meistern! Die Arbeit ist eine Zusammenstellung von zwei Vorlagefotos, und gemäss dem Wunsch des Kunden mit Beimengung von etwas Fantasie. Die vom Kunden bereitgestellten Fotos kamen aus dessen Handy, was mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist, obwohl ich mich damit in Zukunft wahrscheinlich wohl oder übel anfreunden muss. Nachdem der Kunde diese so vergrössert hatte, dass ich damit arbeiten kann, war klar, das sie nicht scharf genug waren, normalerweise ein Grund zur Ablehnung des Auftrags. Zum Glück hatte ich bei dem Besuch den Fotoapparat dabei, allerdings lässt meine Porträtfotografie bedauerlicherweise einiges zu wünschen übrig, – lebhafte Kinder sind eben anders als die ruhigen Blumen und Blüten, die ich normalerweise fotografiere. Die Fotos hätten also durchaus besser sein können, und sollen, allerdings stellten sie einen Fortschritt im Vergleich mit den zur Verfügung gestellten Bildern dar. Ich hoffe, ich bin den Kleinen gerecht geworden, Mutti war jedenfalls begeistert, und Opa ebenso.

Ich habe für diese Arbeit denselben Malgrund gewählt wie für den Dalmatiner „Biffy“ (zu sehen hier   https://schattengestalten.wordpress.com/2013/09/10/biffy/), den ich vor einigen Monaten gezeichnet habe. Mit diesem dickeren Aquarellpapier erziele ich bessere Ergebnisse als mit den Zeichenpapieren und –kartons, die ich in der Vergangenheit verwendet habe. Die Oberflächenstruktur ist ebenmässiger als viele andere Aquarellpapiere und ich habe die Zeichnung auf der Rückseite erstellt, da  sie dort noch glatter ist. Trotzdem hatte das Grafit noch Halt genug.

Diese Papierglätte hat mich dazu verleitet, sogenannte Papierwischer, oder Estompen, bestehend aus gerolltem und gepresstem Papier, zu verwenden. Sie helfen, das Grafit in gleichmässigen Schichten auf der Fläche zu verteilen. In der tiefen Vergangenheit habe ich ähnliches mit Fingern, Taschentüchern oder Wattestäbchen erreicht, verwende diese Technik aber wegen ihrer oft unverhergesehenen und häufig irreversiblen Ergebnisse schon viele Jahre nicht mehr. Die Schattierungen, die als Grundlage aufgetragen werden, sind nach dem Verwischen plötzlich um ein Vielfaches dunkler, und passen dann nicht mehr ins Gesamtgefüge, wenn dies nicht von vornherein eingeplant wird. Meine Schattierungen werden daher normalerweise nur unter Verwendung von verschiedenen Bleistiften, sprich Feinminenstiften in meinem Fall, unter Ausübung von unterschiedlichem Druck, und das direkte Auftragen mehrerer Grafitschichten erreicht.

Diese Zeichnung war arbeitsintensiv, wie das beim Ausprobieren neuer Arbeitsweisen eben so ist, und ich denke, es braucht noch eine Menge Übung, aber für den ersten Versuch mit Papierwischern ist das Ergebnis nicht schlecht. Die Wischtechnik ist auf keinen Fall eine schnelle Lösung für den eiligen Künstler, denn der Papierwischer will wie ein Bleistift behandelt werden, jedoch ein Bleistift, dessen Verwendung besondere Sorgfalt erfordert. Aber Übung macht den Meister, und selbst, wenn ich dieses Ziel niemals erreiche, schadet es ja nicht, danach zu streben.

Vielen Dank, Mädels und Jungs, jung und nicht so jung, fürs Gucken und fürs Lesen, ich freu mich drüber!

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