Frühling …

In letzter Zeit war ich wieder einmal etwas stille, und während das schöne Wetter anhält, wird das aller Wahrscheinlichkeit auch noch ein Weilchen so bleiben. Der Garten ruft – es gibt so viel zu tun in all den Ecken, die wegen zeitweisen gesundheitlichen Unzulänglichkeiten in den letzten zwei Jahren etwas vernachlässigt wurden. Nun besteht erheblicher Nachholbedarf, auf den man eingehen muß, – und möglichst vor dem nächsten außerplanmäßigen Unfall. Ich werde einen wunderschönen Garten haben. Wenn ich mal irgendwann fertig bin.

Zusätzlich bemühe ich mich, mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera fertig zu werden, um vernünftige Fotos zu machen. Wie kann ich da den in der frühen Morgensonne leuchtenden Blüten im Garten widerstehen, wo sie doch so vorzügliche Übungsmotive sind. So werden jede Menge Fotos in allen möglichen Einstellungen geschossen, dann auf den Computer geladen,  um herauszufinden, was bei den 99.5% der Bilder, die für nichts anderes als den virtuellen Papierkorb gut sind, schiefgelaufen ist – das sprichwörtliche Lernen durch Versuch und Irrtum. Überraschend, wie beim Bilder betrachten die Zeit verfliegt…

Ich dachte mir mal so in meinem stillen Kämmerchen, daß es keine schlechte Idee wäre, einige meiner Versuche ins Internet zu stellen, damit es sich nicht so anfühlt, als ob ich all meine Zeit nur verschwendet hätte.

Da ist zum Beispiel das allgegenwärtige Frühlingsmotiv, die Osterglocke. Ich habe viele im Garten, einige in etwas wüsten Blumenbeeten, deren Zurschaustellung in den Bildern ich natürlich nach besten Kräften vermieden habe. Dann sind da die leider bereits welkenden wunderbaren blauen Traubenhyazinthen, und die ersten Tulpen. Es ist mir unverständlich, wie diese im Boden überlebt haben. Muß man Tulpen nach der Blüte nicht ausgraben?

Außerdem habe ich mehrere Blutjohannisbeerbüsche, von denen die meisten bereits vor unserem Einzug hier waren, und schon älter sind. Im letzten Herbst hatte ich sie stark zuückgeschnitten, aber sie haben die Prozedur anscheinend überlebt. Überall kommen ihre Sämlinge hoch, sie müssen sich wohl sehr leicht selber aussäen, wahrscheinlich mit Hilfe von ihren gefiederten Komplizen.

Ich konnte nicht widerstehen, als die Sonne die Blüten von hinten beleuchtete…

Mein Pflaumenbaum Königin Victoria ist in den vergangenen zwei Tagen voll in Blüte gegangen. Schade, daß es nicht möglich ist, den wunderbaren Duft irgendwie festzuhalten, aber leider muß man wohl mit den Bildern allein Vorlieb nehmen.

Ich habe noch einen zweiten, mitteleuropäischen Pflaumenbaum, den ich vor zwei Jahren gekauft hatte. Er ist im letzten Herbst von einem Virus oder ähnlichem befallen worden und ich habe die Triebe deshalb extrem gekürzt, was dem jungen Baum nicht viel übrig ließ. Ich bin mir nicht sicher, ob er jetzt abgestorben oder noch lebendig ist, jedenfalls gibt es momentan keine sichtbaren Lebenszeichen. Die Enttäuschung ist groß, wo ich mich doch sooo auf die Pflaumen gefreut hatte.

Meinen Birnbäumen geht es bei dem augenblicklich warmen und sonnigen Wetter wunderbar, da wären eine ‚Conference’ und eine ‚Moonglow’. Bedauerlicherweise hat mich keines der beiden Bäumchen bisher mit Früchten beglückt, seit ich sie vor mehreren Jahren gepflanzt hatte, obwohl sie in jedem Frühling wie verrückt blühen. Ich wüßte zu gerne, ob ihnen vielleicht ihr Standort nicht gefällt, aber wer weiß, vielleicht habe ich ja dieses Jahr mehr Glück..

So, das wars, es ist Zeit, wieder nach draußen zu gehen und im Kräuterbeet aufzuräumen. Dort kann ich mich dann weiter über die unverschämte Ausbreitung irgendsoeines Sauerampfers ärgern, der sich überall einnistet und dessen Ausrottung fast unmöglich ist. Es kostet soooo viel Zeit und man darf nicht das allerkleinste Wurzelstückchen im Boden belassen, weil es sich dort sofort wieder breit macht. Anscheinend kann man das Zeug essen, aber probiert habe ich es noch nicht. Naja, auf geht’s … und weg mit dem Ampfer !!!

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